Jetzt wird’s heiß – die Heizung wird eingebaut

Nachdem der Estrich in KW23 verlegt wurde, beginnt nun die Trocknungsphase. Dass die Heizung in KW 24 eingebaut wird, war uns klar. Allerdings wussten wir bis kurz vorher noch nicht, ob wir im Hauswirtschaftsraum noch einen Innenputz bekommen oder nicht. Laut Bauwerksvertrag sollte der Raum nicht ausgespart werden, allerdings hat der Stuckateur dies gemacht. Nach Rücksprache mit unserem Bauleiter ist dies bei unserem Bauträger, der BauArt Massivbau GmbH, immer der Fall. Hier kommt nur eine dünne Verspachtelung der Wand zum Einsatz. Auch diese war bisher nur zum Teil erfolgt. Es hat uns einige Telefonate gekostet, bis klar war, dass wir Anspruch auf einen richtigen Innenputz hätten. Da wir allerdings mit der verspachtelten Wand leben können, hat unser Bauleiter eine Gutschrift in Aussicht gestellt, die er uns noch nennen will. Damit können wir uns erstmal anfreunden.

Diese Info haben wir allerdings erst am Vorabend des Heizungseinbaus erhalten, um 17 Uhr! Da man nach Aufstellung der Heizung nicht mehr zum Streichen der Wände dahinter kommt, waren Überstunden angesagt. Eine kurze Fahrt zum Baumarkt und bewaffnet mit einem Eimer Farbe, einem Pinsel und Material zum Abkleben ging es los. Der erste Anstrich erfolgte noch am selben Abend. Früh morgens, bevor die Mannschaft der Firma Knittel anrückte, wurde dann noch der zweite Anstrich durchgeführt. Jetzt sind zumindest die Wände hinter der Heizung weiß, bei den restlichen Wänden warten wir noch auf die endgültige Verspachtelung, bevor wir auch diese streichen.

Die Farbe war noch nicht ganz trocken, als die Monteure auf die Baustelle kamen und mit dem Aufbau begannen. Eingebaut wurde die vereinbarte Luft-Wasser-Wärmepumpe ROTEX HPSU compact 508. Entschieden haben wir uns für dieses Modell, da es platzsparend ist und innen nur ca. 1m² Stellfläche benötigt. Dies ist praktisch, wenn der Hauswirtschaftsraum nur 7-8m² groß ist. Weiterhin besitzt sie einen effizienten Schichtspeicher, der die Heizung je nach Temperatur speist und das Trinkwasser durch einen Durchlauferhitzer erwärmt. So wird Trinkwasser nicht in einem großen Behälter über längere Zeit aufbewahrt, was die Entstehung von Legionellen verhindert. Zusätzlich planen wir den Schichtspeicher später als eine Art Energiespeicher für die geplante Pphotovoltaik-Anlage (PV) zu nutzen und bei starker Sonneneinstrahlung maximal aufzuheizen. So wird der überschüssige Strom in Warmwasser gespeichert und nach und nach abgegeben. Dies steigert den Eigenverbrauch des PV Stroms. Zum jetzigen Zeitpunkt wird erst die Inneneinheit aufgestellt, das Außengerät folgt dann später. Daher wird zum Aufheizen des Estrichs der integrierte Heizstab verwendet.

Die zu- und Ableitungen der Fußbodenheizung sowie der Wasseranschluss wurden verlegt. Auch der Druckausgleichsbehälter wurde montiert. Anschließend wurde die Elektrik angeschlossen und die Heizung gestartet. Nun sollte die Heizung den Estrich bei der Trocknung unterstützen.

28.06.2018 Nachtrag 1: Nachdem wir keine Erwärmung des Estrichs feststellen konnten und auch der Stromverbrauch nicht  stieg, hatten wir unseren Bauleiter darauf hingewiesen. Dieser hatte festgestellt, dass lediglich der 230V Stromanschluss und nicht noch zusätzlich der Starkstromanschluss der Heizung angeschlossen wurde. Der Heizungsbauer kam darauf hin nochmal vorbei und hatte dies nachgeholt. Leider erneut ohne Erfolg, wie wir am nächsten Tag feststellten. Also wieder ein Hinweis an Herrn Knittel und dieser kam nochmal vorbei. Nur hat sich heute herausgestellt, dass auch  der dritte Versuch die Heizung zu starten, nicht erfolgreich war. Nun soll am kommenden Montag, den 02.07. nochmal ein Versuch mit Unterstützung eines ROTEX-Monteurs gestartet werden. Wir sind gespannt, vor allem da zwei Wochen später bereits mit dem Verlegen der Fliesen begonnen werden soll.

04.07.2018 Nachtrag 2: Halleluja, nachdem auch der 4. Versuch fehlschlug, scheint nun seit Mittwoch, dem 04.07.2018 die Heizung zu laufen. Mit Hilfe eines Rotex-Technikers am Telefon wurde erst festgestellt dass eine der Strom-Phasen nicht passt und noch Kippsicherungen der Elektronik wieder aktiviert werden mussten. Wir beobachten jetzt gespannt was die Temperatur macht und wie der Stromverbrauch ist.

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