Fertiginstallation Sanitär – so viel Wasser wollten wir gar nicht

Steinigt mich aber die letzten Wochen waren einfach zu stressig um den Blog aktuell zu halten. Die letzten zwei Wochen vor dem Umzug galt es jeden Tag Restarbeiten auf der Baustelle auszuführen und abends, nachdem die Kinder im Bett waren, mussten noch Kisten gepackt werden. Jetzt muss ich einige Themen aufholen. Shame on me!

Die Sanitäreinstallation galt es noch fertigzustellen. Daher kam in den letzten Tagen der Flaschner mehrfach um zum einen die Wasser- und Abwasserleitungen in Betrieb zu nehmen aber auch die Armaturen in den Duschen und an der Badewanne zu montieren. Zusätzlich wurden auch unsere Toilettenschüsseln montiert. Da denkt man, es kann eigentlich nicht viel schief gehen, leider weit gefehlt. Zum einen hatte der Lieferant WCs mit Spülrand geliefert, bestellt waren aber Spülrandlose. Und die bestellten Armaturen in der Dusche bzw. an der Badewanne waren relativ krumm und schief montiert. Die meisten Armaturen ließen sich noch nachstellen, so dass man von außen nun nur noch bei sehr genauem Hinsehen erkennen kann, das sie nicht 100% sitzen. Bei der Badewanne ist dies aber leider nicht der Fall. Der Hebel des Mischers sitzt ziemlich tief und schlägt beim Schließen ganz leicht an der Badewanne an. Ohne die komplette Vormauerung inkl. Fliesen zu entfernen, lässt sich dies aber vermutlich nicht mehr korrigieren. Hier sind wir noch gespannt, wie wir uns da einigen 😉

Alle Leitungen wurden anschließend zum ersten Mal mit Wasser befüllt. Danach wurde das

bereits montierte Ausgussbecken (dessen Höhe auch noch nicht stimmt) erfolgreich getestet und die Toilettenspülung ausprobiert. Alles sah soweit sehr gut aus. Bis der im Erdgeschoss parallel arbeitende Elektriker meinte, wir sollten das Wasser lieber schnell mal abdrehen, da im WC Wasser aus der Decke läuft. Der Schock war erst mal ziemlich groß, da nicht klar war woher das Wasser kommt. Nach und nach wurden die Frischwasserventile wieder geöffnet, da aber kein Wasser mehr kam, konnte es daran nicht liegen. Die erste Vermutung war dann die Abwasserleitung der Dusche aber auch hier war nichts festzustellen. Nach mehrmaligem Spülen war schließlich klar, dass der Übeltäter die Abwasserleitung in der Vormauerung des Badezimmers sein musste. Guter Rat war aber erstmal teuer und die Reparatur wurde vertagt.

Wenige Tage später, kam der Flaschner nochmals vorbei und wir schauten mit einer Kamera (vielen Dank an meinen Schwager Michi!) in das Abflussrohr. Wirklich erkennen konnte man aber leider nichts. Es half alles nichts, eine Fliese musste nochmals zerschlagen und die Vormauerung (zum Glück Trockenbau auf dieser Seite) geöffnet werden. Die darin enthaltene Dämmung war nass, was schon mal darauf hindeutete, dass wir an der richtigen Stellen waren. Ein wirkliches Leck konnte man aber nicht erkennen. Nachdem der Flaschner die Rohre nochmals auseinandergebaut und zusammengesteckt hatte, scheint nun alles dicht zu sein. Die tatsächliche Ursache, wird wohl für immer verborgen bleiben.

Durch zahlreiche Spülvorgänge war nun aber relativ viel Wasser über den Randdämmstreifen, entlang der Wand und anschließend unter den Estrich gelangt und verteilte sich auf der Betondecke. Entlang eines nahe liegenden Lampenkabels floss dann ein Teil davon aus dem Lampenauslass im WC.

Nun läuft seit ca. einer Woche (Stand 26.10.2018) ein Heizlüfter, der genau in die Öffnung bläst und dessen Aufgabe es ist, die Feuchtigkeit aus der Decke zu befördern. Anschließend wird die Vormauerung wieder geschlossen, erneut verfliest und die Decke im EG nochmals gestrichen. Dies ist notwendig, da sich ein paar Wasserflecken gebildet hatten. Wenn alles gut läuft, können wir in 2-3 Wochen auch die Toilette im Badezimmer verwenden und es war ein Schrecken mit Ende 😉

 

 

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