Kork steckt nicht nur in der Weinflasche

Parallel zum Fußboden im Erdgeschoss, haben wir damit begonnen den Fußboden im Obergeschoss zu verlegen. Lange haben wir uns überlegt, welcher Boden es werden soll. Zur Auswahl standen Laminat, Vinyl bzw. Designboden und Kork. Wichtig war uns, dass der Boden vor allem frei von Schadstoffen ist, da man sich doch einen großen Teil des Tages im Haus aufhält und damit auch die Kinderzimmer ausgelegt werden sollen.

Vinyl bzw. Designboden war auf Grund des meistens verwendeten PVC damit raus. Laminat ist zwar robust aber oftmals auch laut und hart. Am besten haben uns Böden auf Korkbasis gefallen, da dort mehrere positive Eigenschaften in einem vereint sind: trittschalldämmend und somit leise, weich und somit gelenkschonend, warm und somit gut für Kinderzimmer geeignet. Leider sind wir keine Freunde des klassischen Pinnwand-Kork-Looks, daher musste eine Alternative her. Zum Glück gibt es seit einigen Jahren sogenannten Designkork, dabei handelt es sich um normalen Korkboden auf dessen Oberseite ein beliebiges Dekor gedruckt wird. Somit bleiben praktisch keine Wünsche bei der Auswahl der Farbe und des Musters übrig. Zuletzt gab es noch die Anforderung an den Boden, dass wir ihn selbst verlegen müssen. Somit fallen verklebte Varianten raus und nur Click-Böden kommen in Frage.

Die genannten Kriterien und unsere Farbwahl (helles Grau) schränkten die Auswahl auf 5-6 Hersteller und Modelle ein. Von all diesen ließen wir uns anschließend Muster zukommen und entschieden uns schlussendlich für das Modell Samoa Solo weiß von KWG. Noch passende Fußleisten in weiß dazu, etwas Preisvergleich und die Böden wurden wenige Wochen später direkt auf die Baustelle geliefert.

Los ging es mit dem Verlegen der Böden am 19.09.2018, bereits vier Tage später waren alle 4 Räume im OG verlegt. Wichtig war dabei auch eine Dampfsperrfolie darunter zu auszulegen, damit der Fußboden nicht durch die aufsteigende Restfeuchte im Estrich beschädigt wird. Ein großes Lob gilt den vielen Helfern (Meli, Michi’s, Jogi, Steffen), die mit uns zusammen den Boden verlegt haben. Man könnte fast schon von einem Gemeinschaftswerk sprechen. Das Verlegen selbst war kein Hexenwerk, auch wenn das Click-System des Bodens noch etwas verbesserungswürdig ist 🙂

Der Flur wird später noch verlegt, da es zum einen viele komplizierte Abschlussleisten gibt und vor allem noch einige Handwerker vor allem in das Badezimmer müssen. Daher wird er dort erst am Schluss verlegt.

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