Die Bodenplatte wurde gegossen

Fünf Tage später als geplant, wurde am vergangenen Freitag unsere Bodenplatte gegossen. Gerade noch rechtzeitig, da es 1-2 Tage später deutlich kälter wurde. Insgesamt drei gefüllte Betonmischer waren notwendig, um die 9x12m große Fläche zu befüllen. Routiniert haben die Mitarbeiter der Firma Morina Bau den Beton gleichmäßig verteilt, gerüttelt und anschließend glattgezogen. Dennoch hat es am Schluss mehr als drei Stunden gedauert, bis alles fertig war. Da wir rechtzeitig über den Termin bescheid wussten, konnten wir beim gießen der Bodenplatte dabei sein.

 

Am Tag zuvor hatten wir den ersten Baustellentermin mit unserem Bauchsachverständigen, Herrn Ludwig vom Bauherrenschutzbund, der unser Bauvorhaben während der ganzen Bauzeit begleiten wird. Festgestellt haben wir vor allem, dass eines der drei Leerrohre die wir zusätzlich geplant hatten, fehlt. Dies wurde dann bis zum Folgetag noch nachgebessert, hoffentlich reichen die Radien auch aus, um unsere Leerrohre einzuziehen. Leider wurde das dritte Leerrohr nicht mehr komplett in die Schotterschicht, sondern in die Bodenplatte gelegt. Bezüglich der Geländemodellierung, der Rückstauebene und der Mauerwerksabdichtung gibt es auch noch einige offene Punkte, die es in den nächsten Wochen zu klären gibt.

 

Jetzt sind wir erstmal gespannt wann es mit dem Mauern des Erdgeschosses weiter geht, da die Wettervorhersage für diese Woche nochmal einen kleinen Wintereinbruch prophezeit.

 

3 Kommentare

  • Im zukunftssicheren Neubau immer schön Leerrohre überall hin verlegen! Der Plastik Schlauch kostet nicht sonderlich viel und die extra Investition hat man wieder drin, wenn man statt die Wände aufzuklopfen einfach ein neues Kabel durchzieht. Was nutzt es jetzt cat7 zu legen wenn das Haus eine Lebenserwartung im Bereich von mehreren Dekaden hat, das Kabel aber in 10 Jahren schon nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Im Sicherungskasten auch immer mal eine Hutschiene Platz lassen Erfahrungsgemäß wünscht man sich später immer noch mal man hätte die Möglichkeit etwas zu verändern.

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  • Steffi

    Hallo Hannes,
    für was genau habt ihr Leerrohre legen lassen? Seid ihr mit dem Bausachverständiger vom Bauherrenschutzbund zufrieden? Beste Grüße, Steffi

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    • Admin

      Ein Leerrohr geht zur Garage, um dort später die Elektrik durch zu ziehen. Eines geht zur Terrasse, z.B. für die Außenbeleuchtung, Lautsprecher usw. Das Letzte geht zur Zisterne. Dort kommen Wasserleitungen durch, damit ich am Haus einen Wasserhahn befestigen kann und dieser von einer Pumpe in der Zisterne gespeist wird. Ebenfalls wird durch dieses Leerrohr die Elektrik für die Pumpe und für die Füllstandsanzeige in der Zisterne gezogen.

      Mit dem Bausachverständigen sind wir zufrieden, dieser hat vor dem Bauvorhaben noch gewechselt, da der bis dahin zuständige in den Ruhestand gegangen ist. Generell halte ich es für sehr sinnvoll das Bauvorhaben von einem Fachmann begleiten zu lassen, da man ja selbst nicht alles wissen kann.

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